Langsung ke konten utama

Postingan

Menampilkan postingan dengan label Biography and Autobiography

Review Friedrich II.

Friedrich II. By:Olaf B. Rader Published on 2013-08-26 by C.H.Beck Heiland oder Antichrist? Wie kein zweiter Herrscher des Mittelalters hat Kaiser Friedrich II. (1196–1250) die Gemüter erhitzt und die historische Phantasie entzündet. Schon zu Lebzeiten galt er als „Staunen der Welt“, und noch im 20. Jahrhundert wurde er zum genialen Staatsmann, Vorläufer der Moderne und deutschen Idealherrscher stilisiert. Olaf B. Rader porträtiert Friedrich demgegenüber vor allem als Sizilianer und zeichnet so ein neues, überraschendes Bild des Kaisers, der uns bis heute auch als Wissenschaftler und Bauherr, Dichter und Falkner beeindruckt. „Das Buch ist höchst anregend, zudem munter erzählt; ein geschickt ausgewähltes, klug kommentiertes Illustrationsprogramm rundet es ab. Olaf B. Rader hat somit die schwierige Aufgabe einer Friedrich-Biografie in eleganter Weise erfüllt.“ Johannes Fried, Die Zeit „Rader entwirft einen Friedrich für das 21. Jahrhundert, faszinierend in seinen Widersprüchen und in sei...

Review Ein König wird beseitigt

Ein König wird beseitigt By:Heinz Häfner Published on 2011-12-13 by C.H.Beck Es gibt wahrscheinlich keinen neuzeitlichen Herrscher, dessen Leben und tragisches Ende von so vielen Legenden umrankt ist, wie Ludwig II. von Bayern (1845–1886). Aus verfassungsrechtlichen Gründen und bislang nur teilweise offengelegten Motiven hatte Prinz Luitpold, der spätere Regent, die bayerische Regierung gewonnen, an einem Entmündigungs- und Absetzungsverfahren gegen den König mitzuwirken. Bernhard von Gudden lieferte das von ihm erwartete Expertenurteil: unheilbare Paranoia, Geistesschwäche und dauernde Regierungsunfähigkeit. Prinz Luitpold ermächtigte den Psychiater, den König festzunehmen und auf Schloss Berg – unbefristet – zu internieren. Zwei Tage später, am 13. Juni 1886, ertrank der König zusammen mit von Gudden im Starnberger See. Im vorliegenden Buch kommt der renommierte Psychiater Heinz Häfner zu dem Schluss, dass der König weder nach den damals geltenden Kriterien noch nach einer mit Mittel...